Wie startet man einen Blog?

Ich werde immer wieder von euch gefragt, auf was genau es bei einem Blog ankommt. Viele von euch würden gerne selbst bloggen, stellen dann aber fest, dass es doch ganz schön viel zu beachten gibt.

Wie startet man einen Blog? Das kam bei meiner letzten Umfrage als Thema raus, über das ihr gerne informiert werden möchtet. Here you go!

Inhaltsübersicht

Welche Blog-Anbieter gibt es?

Lass uns mit der Technik starten, denn das ist in meinen Augen ein wesentlicher Punkt. Es gibt zahlreiche Plattformen und du solltest dir gründlich überlegen, wie du starten möchtest. Damit dir diese Entscheidung etwas leichter fällt, liste ich dir hier die gängigsten Anbieter auf. Die Liste der Blog-Anbieter ist wie gesagt riesig. Von Blogger.com über Tumblr, Medium, Jimdo und Wix zu WordPress.com und WordPress.org

Die zentrale Frage ist und bleibt: Willst du alles selbst machen und auch die Kontrolle über deinen Blog haben oder möchtest du erstmal nur schreiben und mit weniger Funktionen einen kostenlosen Hobby-Blog betreiben. 

Ich habe 2014 mit dem Bloggen begonnen. Damals habe ich bei unserer USA-Reise ein Tagebuch geführt und habe dieses meiner Familie und Freunden zuhause zugänglich gemacht. Dafür verwendete ich Blogger.com, da die Registrierung echt leicht ist. E-Mail-Adresse + Passwort und schon kannst du mit dem Schreiben loslegen. Jedoch bin ich schnell an die Grenzen gestossen. Alles war nach einer Weile sehr unorganisiert und durcheinander.

Es gibt weiter Anbieter wie Wix und Jimdo und auch Medium, die für mich nicht in Frage kamen bzw. damals noch gar nicht exisiert haben oder nicht relevant für den Bloggermarkt waren. Meine Wahl fiel auf WordPress.org, denn auch WordPress.com als kostenlose Variante hat seine Grenzen.

WordPress.org – Der beste Bloganbieter für die volle Kontrolle

Mit WordPress.org behältst du die volle Kontrolle und installierst deinen WordPressblog einfach auf deinem eigenen Server. Was kompliziert klingt, ist ganz leicht umzusetzen. Du hast zwei Möglichkeiten:

1. Ich empfehle dir den Anbieter All-inkl.com*. Nachdem du dort eines der kostengünstigen Pakete ausgewählt hast (z.B. das kleinste Paket für 4.95 EUR/Monat – Stand März 2021), kannst du dir eine Domain registrieren. Diese ist gratis bzw. im Paket enthalten. 

Nun kommt das Spannende: Mit nur wenigen Klicks, kannst du im Menü von All-Inkl WordPress installieren und bist innerhalb 5 Minuten bereit, um mit dem Schreiben zu beginnen. 

2. Die zweite Möglichkeit ist, dass du Webnomadin Helene kontaktierst. Sie empfehle ich dir, wenn du einen professionellen Blog starten möchtest, da sie dich auch in Sachen Design, Marketing und SEO beraten kann. Sie übernimmt die komplette Technik für dich, auch noch nach der Installation, wenn du das möchtest. So kannst du dich auf’s Schreiben konzentrieren bzw. auf dein Kerngeschäft.

Perfekt, jetzt passt die Technik und es geht an ein paar wichtige und sehr wesentliche Dinge, die bei keinem Blog fehlen sollten.

Helene hilft dir bei dem Aufbau deines digitalen Businesses. Schreib sie einfach an, am besten auf Instagram oder klicke rechts aufs Logo.


Namensfindung, Design und Logo

Namensfindung

Wie soll dein neuer Blog heissen? Das ist eine sehr kniffelige Frage und damit eines der schwierigsten Themen bei der Neugründung eines Blogs. Idealerweise weiss ein Besuch beim Blick auf den Namen deines Blogs sofort, was ihn erwartet. Darüberhinaus soll der Name natürlich einfach zu merken sein und keine Besonderheiten und Spielerein enthalten, z.B. Wandernot1zen, statt Wandernotizen. 

Bevor mein Blog Wandernotizen hiess, habe ich ihn jahrelang 141080.com genannt. Das ist mein Geburtsdatum und damit etwas sehr persönliches. Aber da mein Blog gewachsen ist und immer mehr Besucher kamen, habe ich mich in 2019 dazu entschlossen, einen neuen Namen zu suchen. Wandernotizen beschreibt dabei sehr genau, um was es hierbei geht. Es geht um Wanderungen und natürlich um Reisen und die dazugehörigen Notizen. 

Wenn du ein paar erste Ideen hast, erzähl deiner Familie oder deinen Freunden davon und lass dir Feedback geben. Dass du den richtigen Namen für deinen Blog gefunden hast, merkst du daran, wenn du ihn jemandem am Telefon nennen kannst und er keine Rückfragen bzgl. der Schreibweise hat.

Design

Für mich muss ein Blog schlicht und einfach sein. Ich mag Minimalismus und das spiegelt sich auch ein bisschen im Design wieder. Bei deinem Blogdesign kannst du zwischen vielen kostenlosen Templates für WordPress oder aber auch kostenpflichtigen wählen. Am einfachsten hilft dir hier tatsächlich Google weiter.

Überlege dir jetzt noch welche Menüpunkte du haben möchtest. Das sind typischerweise die Kategorien, also bei mir z.B. Travel, Outdoor und Webcam. Irgendwo im Footer musst du noch die zwei wichtigsten rechtlichen Seiten unterbringen, das Impressum und die Datenschutzbestimmungen. Es gibt gratis Impressumgeneratoren im Internet, auch hier hilft dir Google.

Logo

Das Logo ist Teil deines Brandings und sorgt natürlich auch für ein professionelles Auftreten und einen Wiedererkennungswert. Mein Logo hat Webnomadin Helene erstellt. Sie kann ich dir empfehlen, jedoch reicht oft auch am Anfang ein einfaches Textlogo. Schliesslich möchtest du ja endlich mit dem Schreiben beginnen. Wenn du einen gewerblichen Blog führen möchtest, suche dir auf jeden Fall Unterstützung! Das Logo ist quasi wie deine Visitenkarte, dein Aushängeschild.

Perfekt, nun bist du aber wirklick fertig und es kann mit Content losgehen.


Hier bekommst du die besten Tools für dein digitales Business. Von coolen Apps wie Canva über Laptops und Zubehör bis hin zu Plugins für deinen Blog.

Content und deinen Blog mit Leben füllen

Wer bist du?

Dein erster Blogbeitrag sollte über dich gehen. Wer bist du? Warum bloggst du und (traurig aber wahr) noch viel wichtiger ist, was hat dein Leser davon, wenn er deine Blogbeiträge liest. Denn deine Beiträge sollten in erster Linie deinen Lesern Mehrwert bieten.

Mein Coach sagte mal mit harten aber klaren Worten zu mir: Niemand interessiert sich für dich! ? Dabei ging es natürlich um den Fokus und wieviel du wirklich von dir erzählen möchtest. Komme immer so schnell es geht zum Vorteil für den Kunden. In diesem Fall ist das dein Leser.

Wie startet man einen Blog ist damit bezüglich des Inhaltes beantwortet. Erstmal mit einer Vorstellung von dir und von deinem Blog und dem Mehrwert. 

Inhalt und Aufbau deiner Blogbeiträge

Nach der Vorstellung und was den Leser erwartet, gebe ich dir einen ehrlich gemeinten Rat geben. Schnapp dir den Blog Buster Kurs, denn der hat mir richtig weitergeholfen. Er beantwortet dir alle Fragen bezüglich des Inhaltes.

Sie erzählt dir in ihrem Kurs aber nicht nur, über was du schreiben kannst und wie du deine Texte aufbauen sollstest. Sie zeigt dir auch die verschiedenen Lesetypen, also welcher Menschentyp auf was achtet. So kannst du direkt dafür sorgen, dass deine Blogbeiträge gut ankommen und nicht nur schnell überflogen werden.

Schau bei deinen Beiträgen zum Beispiel, dass du zunächst eine kurze Zusammenfassung gibst. Was erfährt dein Leser, wenn er sich deinen Beitrag anschaut? Verrate nicht das Ergebnis, aber gib bereits eine gute Vorschau.

Weiterhin achte ich darauf, dass es gute Hauptüberschriften gibt und einige Zwischenüberschriften. Das sorgt für einen guten Lesefluss. Auch Bilder sind sehr wichtig und lockern den Text auf. Jenachdem welches Thema dein Blog hat, solltest du mehr oder weniger Bilder reinbringen. Bloggst du beispielsweise über Rezepte und Kochen, dann solltest du für jede Zutat und jeden Bearbeitungsschritt mindestens ein aussagekräftiges Foto verwenden.

Ich nutze meist ein Bild pro Sinnabschnitt und habe am Ende dann eine Galerie mit den besten Bildern meiner Reise.

Marketing deines Blogs

Welch ein unschönes Wort richtig? ☝️ Falsch! Marketing ist super und essentiell für die Bekanntmachung deines Blogs. Schliesslich möchtest du ja auch, dass jemand deinen Blog findet. 

Nicht jeder Blogger möchte direkt am Anfang in der Öffentlichkeit stehen. Ich habe auch mit Familie und Freunden angefangen und so meine ersten Leser erhalten. Aber vor allem, wenn du deinen Blog gewerblich betreiben möchtest, dann geh raus damit an die Öffentlichkeit. Das bedeutet: Sei ein Superspreader…uhh…böses Wort.

Superspreaderin, die jedem von ihrem Blog erzählt ?

Damit meine ich natürlich: Nutze alle möglichen Kanäle und berichte über deine Bloggeraktivitäten. Aber bitte achte auch darauf, dass du kein Spammer bist. Schreibe nicht einfach unter alle möglichen Blogs und Posts, dass du jetzt auch einen Post hast.

Biete auch auf fremden Blogs Mehrwert. Dann freut sich jeder Blogger auf eine Kooperation mit dir. So machts du nach und nach deinen Blog immer bekannter.

Social Media

Auch Facebook, Instagram und Co. eignen sich natürlich bestens, um von deinem Blog zu erzählen. Idealerweise kannst du einen kleinen Auszug deines Beitrages auf Instagram posten und dann auf den Link in deiner Bio verweisen. Achte aber auch hier darauf, dass du nicht grundsätzlich Leute von Instagram wegbringst, denn das mag Instagram nicht.

Pflicht-Plugins und kleine Helferlein

Wie startet man einen Blog

Ich habe eine Ewigkeit damit verbracht, die richtigen Plugins zu finden und habe auch viel Zeit investieren müssen. Letzteres, da hin und wieder mein Blog aufgegeben hat. Er wurde gehacked und Inhalte waren weg. Es gibt nur zwei Punkte, die du wirklich beachten musst

  1. Führe immer alle Updates durch! Oh ja, IMMER! Auch wenn du mal kein Bock zum Bloggen hast und deinen Blog paar Wochen oder gar Monate nicht anrührst. Logge dich trotzdem ein und führe die Updates durch, von WordPress und all deinen Themes und Plugins. Das ist in 2 Minuten erledigt, sorgt aber dafür, dass Lücken geschlossen werden und dein Blog bzw. deine WordPress Seite nicht angreifbar wird. Auch bei anderen Systemen, (Wix, Jimdo etc.) solltest du das stets berücksichtigen.
  2. Installiere dir ein Antispam Plugin. Dieses Plugin erkennt, wenn ein Angriff auf deine Website passiert und verhindert diesen. Du kannst es ansehen, als deinen Virenscanner. 

Liste einiger Pflichtplugins

Das Installieren von Plugins in WordPress funktioniert ganz einfach. Unter dem Punkt Plugins klickst du auf installieren und suchst dir die entsprechenden Plugins. Anschliessend klickst du auf aktivieren und schon ist es einsatzbereit. 

Ich mache es dir einfach und sage dir, installiere mindestens die folgenden Plugins, ALLE ?.

  • Antispam Bee – verhindert Angiffe (gratis)
  • Cookie Notice & Compliance – Cookie Banner (gratis)
  • Rank Math SEO – Reicht für Google und Co. (gratis)
  • Yoast Duplicate Post – Damit duplizierst du Beiträge (gratis)
  • Contact Form 7 – Kontaktformulare (gratis)
  • Smash Balloon Instagram Feed – Deine IG Posts auf deiner Website (gratis)

Darüberhinaus gibt es natürlich noch 10000 weitere Plugins, die alle mehr oder weniger wichtig und nützlich sind. Ich benutze z.B. für Wandernotizen noch ein Galerieplugin, das die Bilder schöner darstellt, als der Standardeditor. Wenn du deine Blogbeiträge noch etwas aufhübschen möchtest, kannst du auch einen Pagebuilder verwenden, wie Elementor oder Divi. Beide kommen mit zahlreichen Gestaltungsmöglichkeiten. 

Jedoch hast du jetzt erstmal die Grundausstattung und mit dieser kannst du loslegen.

Kleines Geschenk und weitere Tipps

Da mir Webnomadin Helene sehr viel geholfen hat und ich viele Tipps von ihr erhalten habe, möchte ich sie dir wärmstens weiterempfehlen. Ich hatte jahrelang einen Blog, der technisch einwandfrei war, jedoch sieht mein heutiger Blog auch noch richtig gut aus und auch mein neues Logo verdanke ich Helene und ihrem Fable für Design.

Hier hast du nun daher die Möglichkeit, dir ein kostenloses Geschenk von ihr runterzuladen, den digitalen Kompass.


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Weiterhin möchte ich dich ermutigen, auch mal eifrig zu googlen und vor allem dir die ein oder anderen Tutorials auf YouTube anzusehen. Dort findest du nahezu auf alles eine geeignete Antwort.

Hast du bereits deine Nische gefunden, kannst du dich im Netz auch bei Leuten umschauen, die bereits erfolgreich über dein Thema bloggen. Lass dich inspierieren, aber kopiere nicht! 

Last but not least, plane deine Beiträge und vor allem, plane deine Zeit. Schreibe nicht den ganzen Tag und leg Pausen ein. Du wirst sehen, dass dieser Tipp nicht so einfach umzusetzen ist, daher möchte ich ihn dir jetzt zum Schluss noch mit auf den Weg geben.

Fazit

Bloggen macht riesigen Spass, ist eine super Möglichkeit, dich mitzuteilen und du kannst deinen Lesern echten Mehrwert liefern. Das Ziel meines Blogs hier ist es, zu inspirieren und meinen Lesern tolle Orte auf der ganzen Welt zu präsentieren.

Auch schreiben mir oft Leute, die einfach unterhalten werden durch meine Beiträge und die vielen Fotos. So lässt sich das ein oder andere Fernweh stillen, aber vielleicht auch manchmal verstärken ?.

Ich wünsche dir ganz viel Spass beim Bloggen und wenn du Fragen hast, darfst du dich gerne jederzeit an mich wenden.

Schreib mir doch mal in die Kommentare, was genau dein Thema ist und du darfst auch deinen Blog hier gerne verlinken.

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