Diese Wanderung zum Gipfel des Arosa Weisshorn hatte schon fast etwas Mystisches. Wir starteten in Chur, das unter dichtem Hochnebel lag. Mit der rhätischen Bahn ging es hoch nach Arosa, auf ca. 1600 m. Der Hochnebel lag heute bei rund 1800 m, sodass das Wetter hier ähnlich wie in Chur war. Kurz nach dem Bahnhof erreichten wir den Eichörnliweg. Die Eichhörnchen dort sind Touris wie uns natürlich gewöhnt und kommen dementsprechend nahe. Sie klettern sogar an einem hoch, wenn man Erdnüsse dabei hat =)

Wir hatten das nicht und machten uns also gleich weiter auf den Weg nach Scheidegg, wo wir eine kurze Rast einlegten. Hier waren wir bereits auf 2000 m und somit über dem Nebelfeld. Man hat hier eine tolle Aussicht und es ist somit ein idealer Platz zum Rasten. Ich habe bisher diese Tour nur im Winter gemacht. Umso überraschter war ich von den tollen Herbstfarben, die diese Gegend um das Weisshorn fast schon vulkanisch aussehen lassen. Teilweise kam man sich vor wie auf Island.

Nach ca. 3.5 Stunden erreichten wir den Gipfel. Man sieht hier bis auf Chur runter und das war mittlerweile auch möglich, da sich der Nebel etwas verzogen hat. Ein Highlight ist das Restaurant, da es die höchstgelegene Bäckerei Europas enthält. Daher gönnten wir uns hier mal etwas richtig leckeres *g* Das haben wir uns schliesslich verdient.

Runter ging es dann lazy per Gondel. Das schont die Knie und spart Zeit =)