4 Sehenswerte Nationalparks In Westaustralien

Der 5. Kontinent hat es ganz schnell in meine Top 3 der Lieblingsländer geschafft. Die Nationalparks in Westaustralien haben da eine ausschlaggebende Rolle bei gespielt. Ich liebe die Natur und neben Perth an der Westküste und der kleineren Städte darum, haben wir deshalb vier wunderbare Nationalparks besucht und die Flora und Fauna Australiens ausgiebig erforscht und kennengelernt.

In meinem Reisebericht hier liest du, wo wir die niedlichsten Tiere der Welt gesehen haben und wer uns bei Picknicks im Wald besucht und mit uns zu Mittag gegessen hat. Lass dich doch einfach inspirieren, für deinen nächsten Trip nach Down Under und an die Westküste Australiens.

Rottnest Island – Ein Paradies

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Rottnest Island – View Points

Diese paradiesische Insel liegt ca. 20 km vor der Küste von Perth und stand ganz oben auf meiner Bucketlist für unseren Australien Trip. Es ist die Heimat der Quokkas und diese empfangen dich auch direkt nach Ankunft. Sie sind an “Cuteness” kaum zu übertreffen.

Du fragst dich, wo der Name Rottnest Island herkommt? Nun, ich habe mich das nicht gefragt, aber ich kann dir die Antwort trotzdem geben. Ende 1696 entdeckte der Holländer Willem de Vlamingh die Insel. Er hat die dort lebenden Quokkas für grosse Ratten gehalten und die Insel demnach “rotte nest”, also Rattennest getauft. Da die Insel eben nun schon einen Namen hatte, hat sie später auch niemand mehr in Quokka Island oder so umbenannt. Aber nun weiter im eigentlichen Text…

Wie kommst du nach Rottnest Island?

Von Perth oder Freemantle aus gibt es mehrere Fähranbieter, die dich zur Insel fahren. Ganz spontan kann ich mich an zwei erinnern. Rottnest Express und SeaLink. Wir haben SeaLink gebucht und sind von Freemantle aus gefahren. SeaLink aber einfach nur weil es zu der Zeit ein paar Franken günstiger war. Du kannst ruhig den günstigsten wählen, da ja beide Fähren quasi nur zur Insel fahren. Die Überfahrt dauert genau 30 Minuten und auf dem Weg hin haben wir sogar Delfine beobachten können.

Rottnest Island Sightseeing

Ganz touristisch besuchen wir zunächst das Visitor Center und bekommen eine Karte der Insel sowie ein paar gute Tipps. Du kannst hier ganz easy ein Fahrrad ausleihen und die Insel entweder per normalem Fahrrad oder per E-Bike erkunden. Für Kinder unter 6 Jahren kann man einen Anhänger dazu mieten. Da das nur auf 50% unserer Kinder zutrifft, kam für uns der Fahrradverleih leider nicht in Frage.

Aber laufen mussten wir zum Glück dann auch nicht. Es gibt einen bequemen und günstigen Insel Bus, der dich an alle wichtigen Punkte bringt. Du kannst dabei an verschiedenen Stationen den Bus verlassen und wieder zusteigen, wenn es weitergehen soll.

TIPP: Da die Busse nur alle 45-60 Minuten an den Stationen vorbeikommen, plane dir die Zeit genau ein. Der letzte Bus fährt gegen 16 Uhr zurück zur Anlegestelle.

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Rottnest Island Karte – Reisebericht Australien

Die schönsten Stellen auf Rottnest Island

Wir haben uns dann also ein Ticket für den Bus gekauft und dort am Schalter haben wir den Tipp bekommen, dass es drei sehenswerte Stationen gibt, wenn du nur einen Tag auf der Insel bist.

Station 5, 7 und 11 waren für uns relevant. Das war ein super nützlicher Tipp und daher möchte ich dir den hier auch weitergeben. Gerade wenn du als Familie unterwegs bist und auf den Bus angewiesen bist, weil die Kids noch zu klein sind zum selbst Fahrrad fahren.

Station 5 – Parker Point “aussteigen”

Bei Parker Point steigen wir aus und laufen an einen wunderschönen Strand hinunter. Wir machen dort ein Picknick, teilen unser Essen pflichtbewusst mit den Möwen und sonnen uns anschliessend noch etwas. Die Kids haben währenddessen Muscheln gesucht und die Gegend erforscht. Hier unten waren keine Touristen und wir waren an einem riesigen Strandabschnitt ganz alleine. Das mag im Hochsommer aber wohl anders sein. Wir waren im Oktober hier.

Station 7 – Salmon Bay “wandern”

Schöne kleine Wanderung auf Rottnest Island

Von Station 5 – Parker Point laufen wir anschliessend gut gestärkt zur Station 7 – Salmon Bay. Entlang der Küste dauert dieser Walk ca. eine halbe Stunde, je nachdem, was die Kids eben alles noch entdecken. Wir waren gut eine Stunde unterwegs. Die Aussicht hier ist super und da auf der Insel keine Autos fahren, ist es auch sicher auf der Strasse zu laufen. Ab und zu kommen aber Fahrradfahrer vorbei. Die sollte man immer im Blick haben.

King's skink
King’s Skink – Rottnest Island

Kurz bevor wir Salmon Bay erreichen, bleibe ich am Wegrand mit meiner ältesten Tochter stehen. Sie wollte kurz etwas trinken. In dem Moment, als wir stehen blieben schrie meine Frau: “ACHTUNG!! AHHHHHH, DA IM GEBÜSCH!!!” Und als ich runter schaute, sass ein King’s Skink direkt neben uns. Okay, die sind leicht grösser als grosse Eidechsen. Aber sie sind weder giftig noch beissen sie oder fressen dich auf. Das gefährlichste in dem Moment war das Adrenalin, das wegen des Aufschreis durch meinen Körper schoss. 😃

Bei Station 7 steigen wir dann wieder in den Bus und lassen uns zu Station 11 fahren.

Station 11 – South Point “aussteigen”

Diese Station ist ebenfalls sehenswert. Wir laufen einen kleinen Trampelpfad entlang, auf dem wir wieder zahlreiche Skinks (zu Deutsch übrigens Glattechsen) sehen. Diesmal aber dank Google ohne Aufschrei. Es wird allerdings hier vor Schlangen gewarnt. Wir haben aber keine gesehen, leider. 🙂

Wir kommen an einen Viewpoint und lesen, dass in der Ferne Seehunde zu sehen sind, die sich hier sonnen. Das hat mich spontan an Big Sur in Kalifornien erinnert, wo wir ein paar Jahre zuvor waren. Und in der Tat. Durch das Fernrohr am Viewpoint konnten wir tatsächlich viele Seehunde erkennen. Allerdings nur in klein, weil es wirklich noch weit draussen im Meer ist.

Am South Point gibt es übrigens auch einen Imbiss. Dort kannst du Getränke und Eis kaufen und ich glaube auch ein paar Snacks.

Wir steigen hier wieder am South Point ein und lassen uns dann zur Anlegestelle bringen. Die wir allerdings mit diesem Bus nicht mehr erreichen werden.

Wenn dein Bus unterwegs zu brennen anfängt

Wir halten ca. 20 Minuten später an irgendeiner Haltestelle wieder an, als plötzlich jemand “FEUER” schreit. Irgendwie schreien die Menschen hier auf der Insel gerne. 😬 Das zweite Mal Adrenalin für heute. Langsam werde ich süchtig danach. Aber in der Tat ist die Gegend um den Bus herum sofort in Rauch gehüllt. Wir steigen fluchtartig aus dem Bus und suchen das Weite.

Kurz bevor wir das “Weite” erreichen, kommen wir aber an einem Restaurant vorbei und kommen dort erstmal wieder zur Ruhe. Den Bus sehen wir danach nicht mehr. Er ist irgendwie gelöscht und abgeschleppt worden. Das Spektakel war uns dann zu viel und wir haben es nicht weiter beachtet.

Fazit Rottnest Island

Hier musst du hin! Mindestens einmal im Leben. Es ist so eine traumhafte Insel. Die Quokkas sind die niedlichsten Tiere der Welt. Rottnest Island gehört per se nicht auf die Liste der Nationalparks in Westaustralien, aber es hat die gleiche schöne Natur aufzuweisen und du musst auf jeden Fall auch einen Tag einplanen dafür. Vielleicht sogar besser zwei. Es gibt Hotels auf der Insel und auch einen Campingplatz. Sollten wir wieder in Australien sein, werden wir Rottnest Island definitiv ein weiteres Mal besuchen.

Serpentine Nationalpark

Wir haben den Serpentine National Park in zwei Etappen besucht. Angefangen mit dem Serpentine Dam, dem Staudamm des National Parks. Wir waren auf dem Rückweg von einem anderen Ausflug, als wir einen Wegweiser entdeckt haben zum Damm. Also sind wir dort spontan vom Restaurant aus, hinunter zur Anlage gelaufen.

Serpentine Dam – Westaustralien

serpentine national park
Serpentine Dam – Westaustralien

Trotz der eher kleinen Grösse des Damms, verglichen mit dem Hoover Dam in Nevada, ist es dennoch imposant, wie gross die Wassermassen hier sind. Der Damm ist immerhin sehr wichtig für die Wasserversorgung der Region Perth. Er versorgt immerhin ca. 4500 Haushalte jährlich mit Wasser.

Wir spazieren den Damm entlang und geniessen die Aussicht, bevor wir wieder hoch zum Restaurant gehen. Das hat zwar mittlerweile geschlossen, aber draussen fliegen ein paar Papageien rum, die uns aus der Hand fressen. Das ist doch eine schöne Natur. Wir machen uns anschliessend dann auch wieder auf den Heimweg. Wie gesagt, es war nur eine Station auf dem Rückweg.

Serpentine Falls – Nationalparks in Westaustralien

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Serpentine Falls – Nationalparks in Westaustralien

Ein paar Tage später ging es für uns nochmal in den Serpentine National Park. Wir haben die Wasserfälle noch nicht anschauen können. Und wenn gleich diese eher klein und langweilig sind, so sind die Wanderungen im Park ziemlich cool. Wir haben viel Spass beim Entdecken von vielen neuen Pflanzen, die wir vorher noch nie gesehen haben. Es gibt zahlreiche Wanderwege, die von der Picknick Area aus starten.

Wir laufen den Baldwins Bluff Trail entlang und geniessen die Ruhe hier. Das ist im Sommer aber sicher auch etwas anders hier. Die Einrichtungen und die Grösse des Parks erwecken den Eindruck, dass in der Hauptsaison hier ziemlich viel los ist.

Dennoch ist dieser Nationalpark eine Reise und Empfehlung wert. Auf dem Heimweg halten wir noch in Byford an, einer verschlafenen Kleinstadt mitten im Nichts. Aber wir finden ein schönes Café hier, namens “Baked in Byford”. Alles scheint lokal zu sein. Wir glauben es und essen noch etwas Leckeres. Vor allem der Kaffee schmeckt hier prima. Von Byford aus sind es dann nur noch 30 Minuten bis nach Waikiki. Die Kids schlafen beide pünktlich nach 29 Minuten ein. Eltern wissen, was ich meine 😉.

Yanchep National Park

nationalparks in westaustralien
Yanchep National Park – Loch McNess

Eine gute Stunde Autofahrt von Waikiki, nämlich ca. 50 km nördlich von Perth, befindet sich der Yanchep National Park. Wir haben hier einen grandiosen Tag erlebt und waren schon früh morgens hier, damit wir so viel wie möglich sehen und erwandern können.

Die Kids zu unterhalten ist in Australien besonders einfach. Wobei Dubai hier auch nicht schlechter abschneidet. 😉 Aber wir bevorzugen definitiv Tiere und Natur, wenn es um die Unterhaltung der Kinder geht. Sie entdecken ausserdem soviel mehr als wir Erwachsene. Ich bin jedes Mal gespannt, wenn eines der Kinder irgendwas aufregendes am Wegrand oder im Wald entdeckt.

Der Koala Board Walk – Nationalparks in Westaustralien

Dieser Boardwalk ist einer der Highlights des Parks. Obwohl der Park eigentlich für seine Höhlen bekannt und berühmt ist, starten wir hier beim Boardwalk. Dieser ist nur 140 m lang, aber er ist ein Garant um Koalas zu sehen. Und das ist nicht selbstverständlich an der Westküste. Koalas kommen hier nämlich in der Wildnis normalerweise nicht vor.

Aber hier im Yanchep National Park gibt es seit 1930 eine kleine Koala Kolonie, die sich hier angesiedelt hat. Im Nachhinein wurde dann der Boardwalk gebaut, der Besuchern erlaubt aus sicherer Distanz den Koalas beim Fressen, Schlafen und …. na ja sonst machen sie halt nicht viel… zuzuschauen. Sichere Distanz, das ist übrigens auf die Menschen bezogen. Die Koalas sollen nämlich ihre Ruhe dort haben.

Picknick am Lake Loch McNess

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Lake Loch McNess – Picknick Area

Wir finden eine schöne Picknick Area und essen erstmal was leckeres. Danach geniessen wir die Aussicht auf den See und die Ruhe, die damit einhergeht. Ein Schild warnt uns vor Schlangen, die hier am Wasser leben. Das ist okay, denn wir respektieren die Natur hier und versuchen so vorsichtig wie möglich zu sein. Na gut erwischt, wir haben natürlich eine Riesenangst vor Schlangen und machen einen grossen Bogen um die Stelle. 😃

Wir haben dann sowieso in der ganzen Zeit in Australien weder grosse Spinnen noch eine einzige Schlange gesehen. Das ist eigentlich schade, so im Nachhinein.

Am Nachmittag laufen wir noch durch die Woodlands. Dieser Wanderweg, der ca. 2.5 km lang ist, verläuft durch eine Schilflandschaft entlang des Sees. Er ist zwar wunderschön zu laufen, aber du siehst hier halt nur Schilf. Sonst nichts. Dafür schützt es ab und an vor der Sonne und spendet entsprechend Schatten. Es sind nur ca. 20 Grad als wir hier waren, aber die Sonne brennt trotzdem hier an der Westküste.

Crystal Cave

Diese Höhle ist im Prinzip das Wahrzeichen des Parks. Wir waren leider zu spät an. Die Höhle ist nur mit einem Guide zu besichtigen und es kostet nochmal extra ein paar Dollar. Aber wie alles in Australien, ist es sehr erschwinglich und sehr wahrscheinlich den Eintritt wert.

Auf Bildern habe ich gesehen, dass die Höhle der Harrison’s Cave in Barbados ähnelt. Sie ist einfach deutlich kleiner, aber wohl genauso schön. Also wenn du da bist, lass mich mal wissen, wie sie dir gefallen hat. Ich kann leider nicht mehr darüber schreiben hier, wollte sie aber nicht unerwähnt lassen.

Fazit Yanchep National Park

Wie alle Parks in Australien kostet auch dieser Park 15 AUD pro Fahrzeug Eintritt. Das sind 10 CHF/EUR in 2022. Es gibt einen Holidaypass, der den Eintritt inkludiert. Wenn du in mehrere Parks gehst, dann lohnt sich das natürlich.

Alles in allem war unser Aufenthalt hier super. Wir haben am Nachmittag noch Kängurus gesehen und mehrere Papageien “Schwärme”. Das ist echt lustig und macht eben auch den Kids soviel Freude. Fast egal, wo du in Australien hinkommst fühlt es sich an wie im besten Zoo. Das ist echt klasse.

Also meine klare Empfehlung für den Yanchep National Park und daher darf er natürlich hier auf meiner Liste der Nationalparks in Australien nicht fehlen.

John Forrest Nationalpark

john forrest nationalpark
Ein atemberaubende Wanderung im John Forrest Nationalpark

Mein absoluter Lieblingspark auf meiner Liste der Nationalparks in Westaustralien befindet sich ebenfalls einen Katzensprung von Perth entfernt. Es ist der John Forrest Nationalpark und für meine Begriffe steht er sogar vor dem Yosemite Nationalpark. Hier sind es einfach Kängurus und Papageien, statt Bären. 😳

Auch dieser Park kostet ca. 10 CHF Eintritt pro Fahrzeug. Wir fahren direkt an die grosse Infotafel bei der Ranger Station und finden eine leichte Wanderung zu einem ehemaligen Eisenbahntunnel, dem Swan View Tunnel. Laut Infotafel geht die Wanderung 2.2 km, also 4.4 km zurück. Das geht mit Kids gut.

Swan View Tunnel – Wanderung im John Forrest Nationalpark

swan view tunnel

Der Weg läuft entlang der alten Eisenbahnstrecke und ist dementsprechend flach. Das erklärt dann auch die Anwesenheit des Tunnels. Wir lieben die Vegetation hier. Es wechselt ständig zwischen dichten Büschen, tollen Blumen und Wäldern, allerdings ist die meiste Zeit auf der Strecke hier kein Schatten. Daher solltest du unbedingt immer eine Kopfbedeckung dabei haben. Das haben wir natürlich und so macht uns die Sonne nichts aus.

Dennoch ist es mit 25 Grad super heiss. Die Sonne brennt runter und wir sind froh, dass wir genug Wasser dabei haben. (ein weiterer Tipp am Rande)

Nach einem Kilometer kommen wir an den Nationalpark Falls vorbei, den Wasserfällen. Obwohl es so heiss ist, laufen wir direkt weiter zum Tunnel. Dort erhoffen wir uns den maximalen Schattenplatz und ausserdem sind wir gespannt, wie der Tunnel ist. Es war schliesslich der einzige Eisenbahntunnel in ganz Westaustralien.

1896 war der Tunnel übrigens fertig gebaut und öffnete. Allerdings gab es viele Probleme damit. Das Hauptproblem ergab sich aus der leichten Steigung zusammen mit einem sehr kleinen Durchmesser. Das hatte zur Folge, dass die Dämpfe im Tunnel zu tödlichen Fallen wurden.

Die Lokführer haben sich unter nasse Decken gelegt, um der Hitze und den Dämpfen auszuweichen.

Wir laufen durch den ca. 340 m langen Tunnel. Es war nicht viel los auf der gesamten Strecke. Aber dunkel ist es und wir haben unser Handylicht anschalten müssen. Vor allem in der Mitte des Tunnels siehst du quasi nichts. Dazu kommen dann noch Wasserstellen, die teilweise relativ tief waren. Also so tief, dass Wasser in deine Schuhe läuft. Ertrunken ist hier noch niemand. Aus dem Tunnel wieder raus, sind wir dann zurück gelaufen, quasi aussen am Tunnel vorbei.

Nationalpark Falls

Auf dem Rückweg legen wir dann einen kurzen Stopp an den Wasserfällen ein. Diese sind nicht wirklich sehr eindrücklich. Aber es tut trotzdem gut, bei der Hitze die Füsse ins kalte Wasser zu halten. Die Aussicht von hier ist jedenfalls ganz okay. Du schaust das gesamte Tal entlang und weisst, du bist hier in der tollen Natur, während sich hinter dem riesigen Wald die Grossstadt Perth befindet.

Picknick mit Unterstützung

In der Nähe der Ranger Station befindet sich einer der Picknick Bereiche. Hier sind fast alle Tische schön im Schatten und ein kleiner Bach läuft an der Area vorbei. Wie üblich in Australien, gibt es sogar öffentliche Gasgrills. Das ist super, weil es Waldbrände verhindert. Oder du grillst halt nicht, so wie wir.

Wir haben belegte Brote und Erdnüsse dabei und stärken uns erstmal. Die Wanderung war zwar nicht anstrengend, aber es war am Ende doch ziemlich warm.

Plötzlich sehen wir einen grünen Papagei in den Bäumen sitzen. Die Kids freut das natürlich. Uns aber auch. Allerdings sitzen 2 Minuten später dann schon zwei Papageien auf unserem Tisch und knabbern an einem von unseren Broten. Wir überlassen das Brot dann den Vögelchen und es werden nach ein paar Minuten immer mehr. Papageien sind hier quasi die Spatzen.

Unsere ältere Tochter kommt plötzlich mit einem Känguru zu unserem Tisch. Sie hat es im Wald gesehen, ist hingelaufen und das Känguru kam einfach mit. So herzig. Und sie lieben Erdnüsse. 😀

Es fühlt sich am Ende wirklich wie im Zoo an. Ein Känguru, unzählige Papageien und eine Handvoll Enten fressen genüsslich unser Essen auf, während wir daneben sitzen und 1000 Fotos machen.

Fazit

Die Nationalparks in Westaustralien sind für mich ein Grund, nochmal hierher zu kommen. Nicht nur Rottnest Island ist ein mega Ausflugsziel, auch der John Forrest Nationalpark war eines der Highlights für die ganze Familie. Die Natur in Australien ist wahnsinnig schön und es gibt immer irgendwo etwas Neues zu entdecken.

Nun hab ich dir hier noch ein paar tolle Impressionen in der Galerie zusammengefasst.

Lass mich doch mal bitte in den Kommentaren wissen, ob du schon mal in den Nationalparks in Westaustralien warst oder noch einen Tipp für mich hast, wenn ich das nächste Mal dort bin.

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